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Vilaflor – Paisaje Lunar

Die gut ausgeschilderte Tour führt durch duftenden Kiefernwald zu einer be­ein­druckenden Naturlandschaft aus Asche- und Bimssteinablagerungen, welche durch Erosion zu imposanten Forma­tionen und Säulen geformt wurden.

Ausgangs- und Endpunkt: Dorfplatz Plaza de Vilaflor de Chasna
Schwierigkeitsgrad: mittel - schwer
Dauer: ca. 4 – 5 h / 13 km
Höhenunterschiede: ca. 636 m Auf- und Abstieg
Wegmarkierungen: PR-TF 72, gelb-weiße Markierung
Voraussetzungen: festes Schuhwerk
Mitnehmen: Proviant, Wasser, winddichte Jacke, Sonnenschutz
Einkehrmöglichkeiten: Bars und Restaurants in Vilaflor
verkürzte Variante: Start der Wanderung von der Pista Madre del Agua

HINWEIS: Die Wanderung sollte unbedingt an einem Schönwetter-Tag unternommen werden, wenn die Paisaje Lunar nicht in den Wolken stehen.

ROUTENBESCHREIBUNG:

Die Wanderung startet an der Plaza de Vilaflor hinter der Kirche »Iglesia de San Pedro«. In unmittelbare Nähe befindet sich auch ein großer Parkplatz.

Vom Kirchplatz folgt man der Calle Castaños nach rechts den Berg hinunter. An der dritten Kreuzungbiegt man  nach links ab. Vorbei an einigen Wasserreservoirs hält man sich an den nächsten beiden Straßengabelungen ebenfalls links. Kurz darauf erreicht man den Startpunkt des Wanderwegs auf der rechten Straßenseite (TF 72 gelb-weiße Markierung).

Ein Teil des Wegs verläuft auf dem 500 Jahre alten Verbindungsweg »Camino Real de Chasna«, der früher Norden mit dem Süden der Insel verband. Der anfänglich gepflasterte Weg führt in den Barranco del Chorrillo hinab, kreuzt später einen Fahrweg und mündet anschließend auf einer Piste, der man nach links folgt. Nach etwa 50 Metern zweigt der breite Wanderweg nach rechts ab und führt bergauf durch Kiefernwald am Gehöft (Casa Galindo) vorbei. Das Gehöft ist von terrassierten Feldern umgeben, auf den meist Kartoffeln angebaut werden.

Wenig später steigt man an einer Weggabelung nach rechts in den Barranco de las Mesa hinab und erreicht nach dem Aufstieg auf der anderen Barranco-Seite die Pista Madre del Agua.

 

Variante: Einstieg über die Pista Madre del Agua:

Wer nicht von Vilaflor starten möchte, kann auch über die Pista Madre del Agua in die Rundwanderung einsteigen. An der TF - 21 (Vilaflor-Cañadas) bei km 66 zweigt man auf die Piste ab, folgt ihr für etwa 3,5 km und folgen. Diese Variante erspart einem gut 150 Höhenmeter.

 

Hier beginnt der Rundweg zu den Paisaje Lunar. Man folgt dem linken Weg, (auf dem rechten kommt man später zurück) der weiter zielstrebig durch den Kiefernwald bergauf führt. Nach etwa einer halben Stunde kreuzt der Weg eine Piste mit einer Schranke. Dahinter passiert man ein verfallenes Steinhaus, die Casa Marrubial. Wenig später beginnt rechter Hand der Anstieg zum nächsten Bergrücken vorbei an einer bizarren Felsformation und einigen Lavakugeln. Immer der gelb-weißen Markierung des TF 72 folgend wendet man sich an der Weggabelung (geradeaus führt der Weg zum Valle de Ucanca) nach rechts in Richtung Paisaje Lunar.

Ein schmaler Pfad führt bergab zu einem Aussichtspunkt. Von hier bietet sich der erste Blick auf die erodierten Bimssteinfelsen der Mondlandschaft. Am nächsten tiefer gelegenen Aussichtspunkt befindet sich eine Tafel die über die Entstehungsgeschichte der Paisaje Lunar informiert. Diese Landschaft mit Felsformationen aus Asche- und Bimssteinablagerungen ist ausgesprochen erosionsanfällig, daher soll sie zu ihrem Erhalt nicht mehr betreten und nur aus der Ferne bewundert werden.

Der Rundweg führt vom Aussichtspunkt nach rechts bergab durch den Kiefernwald. Der gut ausgeschilderte Weg ist nicht zu verfehlen, man folgt den Wegweisern Richtung Vilaflor. Das letzte Wegstück verläuft parallel zur Pista Madre del Agua entlang der bewaldeten Hänge der Corona Forestal. Vorbei an einer Ruine gelangt man bald zurück zum Einstiegspunkt der Rundwanderung. Von dort führt links der bekannte Weg zurück nach Vilaflor.

Folgt man weiter der Pista Madre del Agua, gelangt man zurück zur TF - 21.